Kleeblatt ringt Bielefeld nieder

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Wichtiger 2:1-Heimsieg im Ronhof

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH kämpft Arminia Bielefeld nieder und gewinnt durch zwei Tore von Branimir Hrgota und Dennis Srbeny 2:1. Den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1-Halbzeitstand hatte Robin Knoche per Kopf erzielt.

In der vierten Minute ging das Kleeblatt in Führung. Arminia-Tormann Jonas Kersken säbelte halb über den Ball und verursachte einen Querschläger. Den daraus folgenden Einwurf schleuderte Jannik Dehm in den Strafraum, am langen Pfosten lief Branimir Hrgota ein und köpfte den einmal aufsetzenden Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 ins Netz (4.).

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Köpft zum 1:0 ein: Branimir Hrgota.

Die Bielefelder hatten danach viel Ballbesitz, kamen aber kaum vor das Fürther Tor. In der 15. Minute gab es einen Freistoß für die Spielvereinigung, Paul Will zog die Kugel von halbrechts aus gut 35 Metern vor das Tor. Keiner kam heran, sodass Kersken mit Glanzparade den Ball aus dem langen Eck hechten musste. Drei Minuten darauf war es Sayfallah Ltaief, der nach Steilpass von Dennis Srbeny aus zehn Metern zum Schuss kam, aber keinen Druck hinter die Kugel brachte. Kersken wehrte ab.

Bielefeld gleicht nach Ecke aus

Mit ihrer ersten Chance glichen die Gäste in der 19. Minute aus. Eine Ecke von Tim Handwerker köpfte Robin Knoche aus kurzer Distanz zum 1:1 ins Tor, Silas Prüfrock, der ansonsten nichts zu tun bekam, war machtlos.

Der Rest der ersten Hälfte spielte sich meist im Mittelfeld ab. Die Bielefelder hatten zwar mehr Ballbesitz und einige weitere Ecken, doch sie kamen genau wie die Fürther nicht mehr zu Chancen. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

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Die Fürther Defensive lässt aus dem Spiel nicht viel zu. Hier im Zweikampf: Philipp Ziereis mit Marius Wörl.

Das Kleeblatt ging mit veränderter Herangehensweise in die zweite Hälfte und setzte erstmal auf mehr Ballbesitz. Das überraschte die Bielefelder, die den Fürthern nun etwas zu viel Raum ließen. Den nutzten Srbeny und der eingewechselte Noel Futkeu bei einem schnellen Gegenzug. Srbeny schüttelte Handwerker ab und bugsierte den Ball zu Futkeu. Dieser legte quer, der mitgelaufene Srbeny bedankte sich und schob die Kugel aus kurzer Distanz ins leere Tor zum 2:1 (53.).

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Große Freude bei den Fürthern nach dem 2:1 durch Dennis Srbeny.

Gefahr nur bei ruhenden Bällen

Nun mussten die Gäste wieder mehr machen, die Fürther zogen sich etwas zurück. Das bedeutete wieder viel Ballbesitz für die Arminia, die aber nichts daraus machen konnte. Gefährlich wurden die Ostwestfalen nur bei Ecken oder weiten Einwürfen. Davon gab es aber jede Menge. Doch die Kleeblättler standen sicher und köpften oder schlugen die weiten Bälle stets aus der Gefahrenzone. Prüfrock, immer noch ohne große Beschäftigung, musste erstmals in der 73. Minute richtig eingreifen, als er eine flache Flanke von Benjamin Boakye zur Ecke lenkte.

Die Kleeblättler schafften in der Endphase kaum mehr Entlastung, standen aber weiterhin sicher. Prüfrock durfte in der Nachspielzeit schließlich doch noch ran, als er mit einer Flugparade einen Schuss von Maximilian Bauer über die Latte lenkte. Obwohl die Gäste alles einschließlich Keeper nach vorne warfen, blieb dies ihre einzige echte Ausgleichschance, es blieb beim 2:1-Sieg der Spielvereinigung.

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Der Endstand: Das Kleeblatt gewinnt gegen Bielefeld.

STATISTIKEN

SPVGG GREUTHER FÜRTH: Prüfrock - Elvedi (89. Bjarnason), Ziereis, Münz - Dehm (72. Reich), Arifi (46. Dietz), Will, Keller - Hrgota, Srbeny (72. Marita), Ltaief (46. Futkeu)

DSC Arminia Bielefeld: Kersken - Lannert (60. Boakye), Bauer, Knoche, Handwerker - Corboz (60. Mehlem), Russo, Wörl (70. Yasar) - Momuluh (80. Telalovic), Rochelt (60. Grodowski), Uldrikis

Tore: 1:0 Hrgota (4.) 1:1 Knoche (19.) 2:1 Srbeny (53.)

Zuschauer: 10.990