Die Stimmen zum 3:3-Remis gegen Schalke
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH zeigte gegen den FC Schalke 04 eine gute Leistung, bewies nach frühem Rückstand Moral und drehte die Partie durch Roberto Massimo, Jomaine Consbruch und Dennis Srbeny in ein zwischenzeitliches 3:1. Mit dem Schlusspfiff musste das Kleeblatt dann aber doch noch den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen. Die Stimmen zum Remis gegen S04.
Jan Siewert: "Es ist immer die Herausforderung für einen Trainer, die Leistung zu sehen, aber auch das Ergebnis. Die Leistung war in vielen Teilen ansprechend, weil wir nach dem 0:1 eine Reaktion gezeigt haben. Wir waren dann deutlich besser im Spiel und sind verdient in Führung gegangen, weil taktisch sehr viel aufgegangen ist. In dieser engen Liga musst du das Spiel durch die Chancen, die du hast, finalisieren. Es tut dann weh, weil wir in der Konsequenz nicht mehr richtig verteidigt haben. Den Punkt müssen wir mitnehmen, obwohl wir deutlich mehr dafür getan haben, das Spiel zu gewinnen. Es gilt, den Prozess weiter anzuschieben. Und da ist es ein Prozess, solche Spiele früher zu entscheiden. Gerade in der Phase nach dem 3:1 hätten wir das Tor machen müssen."
Kees van Wonderen: "Ein verrücktes Spiel war das. Wir fangen das Spiel gut an, machen das 0:1, und eine halbe Minute später ist es schon 1:1, weil wir einen tiefen Ball nicht gut verteidigen. Die Instabilität im Defensiven ist immer bei uns, wir geben zu viele Möglichkeiten weg, zu viele einfache Tore. Um positiv zu bleiben: Der Charakter von der Mannschaft, sich zurück zu kämpfen. Auch die Spieler die rein gekommen sind, haben es gut gemacht. Dann holen wir einen Punkt, den wir nicht mitnehmen könnten, wenn Fürth aus seinen Möglichkeiten noch ein viertes gemacht hätte. Wir haben gesehen, dass wir in der Defensive noch viel Arbeit haben."
Das hat mich aufgemuntert.
Roberto Massimo: "Wenn man sieht nach dem 3:1 haben wir noch zwei Hunderprozentige. Wenn wir da einen rein machen, dann sieht das Spiel am Ende entspannter aus. Da hat uns vielleicht am Ende die letzte Konsequenz gefehlt, aber das passiert. Ich finde, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Mein Patzer tut mir natürlich leid, das habe ich auch in der Kabine der Mannschaft gesagt. Aber bin mit dem Tor dann wieder gut rein gekommen und die Jungs sind auch zu mir gekommen, das hat mich nochmal aufgemuntert. Mit dem 3:2 haben sie nochmal neuen Schwung bekommen. Am Ende wollten wir es nur noch wegverteidigen, vielleicht hat nach vorne dann auch die Power gefehlt, nochmal das letzte Durchsetzungsvermögen zu haben und dann bekommen wir noch unglücklich das 3:3."
Eine gute Reaktion gezeigt.
Dennis Srbeny: "Wir wollten heute eine Reaktion zeigen nach dem letzten Spiel und ich ich denke, wir haben eine gute Reaktion gezeigt. Aber jetzt überwiegt gerade erst einmal der Frust. Wir liegen nach neun Minuten zurück, aber machen dann auch schnell das Tor und ich glaube, dann hat auch das ganze Stadion gemerkt, dass wir da sind. Wir haben das Spiel zu 3:1 gedreht. Wir hatten die Chance, das 4:1 zu machen. Wir hatten eine gute Konteraktion. Wenn wir das machen, ist das Spiel vorbei. So laden wir sie ein zum 3:2 und dann wird es die letzten Minuten noch einmal schwer und hart und dieses mal haben wir es leider nicht über die Zeit gebracht. Spielerisch sah das ganz gut aus, eigentlich müssen wir als Sieger aus diesem Spiel gehen. Da ziehen wir für uns jetzt die positiven Sachen raus."