Kleeblatt Teil der Bundesliga Talent Series
Die Bundesliga Talent Series bietet Nachwuchsspielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten auf hohem Niveau. Beim Kleeblatt dient der neue Wettbewerb zugleich als Grundlage für eine noch gezieltere Förderung seiner größten Talente.
Mit der Bundesliga Talent Series geht die Bundesliga-Gruppe neue Wege in der Förderung junger Spieler. Der neue U21-Wettbewerb soll Talenten im Übergang vom Nachwuchs- in den Profifußball zusätzliche Spielpraxis auf hohem Niveau ermöglichen und setzt damit eine zentrale Empfehlung einer breit aufgestellten Expertengruppe um.
Der Wettbewerb schafft weitere Spielmöglichkeiten für Talente im Altersbereich zwischen U17 und U21, dem sogenannten Übergangsbereich. Junge Spieler auf dem Sprung in den Profifußball erhalten so neben dem bestehenden Ligensystem wertvolle Einsätze auf sportlich anspruchsvollem Niveau.
Mit unserem Anspruch an Talententwicklung wollten wir von der ersten Minute an dabei sein.
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH ist einer von 26 Vereinen aus der 1. und 2. Bundesliga, die an der Bundesliga Talent Series teilnehmen. „Auch wenn man im Vorfeld natürlich noch kein richtiges Gefühl für den Wettbewerb hat, wollten wir, mit unserem Anspruch an Talententwicklung, von der ersten Minute an dabei sein“, betont Fürths Geschäftsführer Sport Daniel Meyer. Die Spiele der Serien werden zunächst unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, um organisatorische und wirtschaftliche Belastungen für die Teilnehmer gering zu halten.
Diese Erkenntnisse wollen wir unseren Spielern und den Verantwortlichen unbedingt ermöglichen.
Neben der zusätzlichen Spielpraxis verspricht man sich beim Kleeblatt vor allem wertvolle Vergleichsmöglichkeiten. „Es wird spannend zu sehen sein, wo unsere Talente im bundesweiten Vergleich stehen“, sagt Meyer. „Diese Erkenntnisse wollen wir unseren Spielern und den Verantwortlichen unbedingt ermöglichen.“
In den Spielen der Bundesliga Talent Series können nicht nur Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zum Einsatz kommen, sondern auch U21-Akteure aus dem Profikader. Pro Mannschaft dürfen zusätzlich bis zu vier ältere Spieler eingesetzt werden. Gerade diese Mischung macht den Wettbewerb für Meyer besonders reizvoll: „Zu sehen, wie beispielsweise ein junger Akteur aus dem Profikader zusammen mit einem U19-Spieler verteidigt, finde ich schon spannend.“
Gute Abstimmung notwendig
Wichtig wird aus Sicht des Sportgeschäftsführers vor allem eine gute Abstimmung. Zum einen mit den Gegnern im Hinblick auf die Altersstruktur der Spieltagskader. „Denn es macht keinen Sinn, wenn wir, überspitzt formuliert, mit elf U17-Spielern auflaufen würden und der Gegner mit elf U21-Spielern kommt“, erklärt Meyer. Zum anderen müsse intern vor den Spieltagen immer abgestimmt werden, wer aus der Profimannschaft Spielpraxis benötigt und „welche Mischung wir auf dem Platz haben wollen, um allen ein gutes Gefühl zu geben“.
Toptalente-Pool wird klarer definiert
Die Spielvereinigung nimmt die Talent Series zugleich zum Anlass, ihren Toptalente-Pool klarer zu definieren. Teil dieser Gruppe sollen „Potenzialspieler sein, bei denen wir die Chance sehen, sie bis in die erste Mannschaft weiterzuentwickeln“. Diese Talente sollen von besonderen Fördermaßnahmen profitieren, etwa durch individuelle Entwicklungspläne oder zusätzliche Trainingseinheiten. Das Ziel ist klar: den Spielern auf dem entscheidenden Schritt in Richtung Lizenzmannschaft optimale Voraussetzungen zu ermöglichen.
