Kleeblatt auswärts in Kaiserslautern
Zu Gast auf dem Betzenberg: Die SPVGG GREUTHER FÜRTH trifft am Samstag, 13 Uhr, auswärts auf den 1. FC Kaiserslautern.
Rund 600 Kleeblatt-Fans werden ihre Spielvereinigung am Samstag auf den Betzenberg begleiten, um sich gegen die „Roten Teufel“ zu stemmen und gemeinsam dafür zu ackern, etwas Zählbares mit zurück in die Kleeblatt-Stadt zu bringen.
Immer in einer Hab-Acht-Stellung.
„Der FCK ist aufgrund seines Stadions und der Fans natürlich eine Heimmacht“, weiß auch Kleeblatt-Chefcoach Heiko Vogel. „Ich erwarte sie sehr fordernd und sehr aggressiv gegen den Ball – mit voller Wucht. Die werden wir spüren“, ist sich der 50-Jährige sicher, der in der Kulisse aber nicht unbedingt einen Nachteil für sein Team sieht. Er erklärt: "Ich glaube, dass es für uns kein Nachteil ist, weil man immer in einer Hab-Acht-Stellung ist." Es werde wichtig sein, gleich zu Beginn „Sicherheit walten zu lassen und nichts zuzulassen“.
Schlieck verletzt
In Kaiserslautern muss die Spielvereinigung neben Sacha Bansé, Marco John, Luca Itter, Julian Green, Felix Klaus und David Abrangao auch ohne Torhüter Timo Schlieck auskommen, der sich am Dienstag im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen hat und in den nächsten Wochen fehlen wird. Für ihn wird Silas Prüfrock das Kleeblatt-Tor hüten, der ja auch im DFB-Pokal gegen die Pfälzer schon zwischen den Pfosten stand.
Rückblickend keine Frage des Systems.
Ob vor dem 21-Jährigen in Kaiserslautern dann eine Vierer- oder Fünferkette steht, wollte Heiko Vogel auf der Pressekonferenz vor der Partie noch nicht verraten. Er erklärt seine Überlegungen so: „Wenn ich mit einer Fünferkette spiele, verliere ich vielleicht auch einen Spieler nominell für die Offensive. Wir haben sowohl mit Vierer- als auch mit Fünferkette weniger gute Defensivleistungen gebracht – und auch sehr gute.“ Deshalb seien schlechte Defensivleistungen für ihn „rückblickend keine Frage des Systems gewesen, sondern des Momentums.“

