Stimmen zum 4:3-Sieg in Cottbus
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gewinnt dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei mit 4:3 in Cottbus und fährt den ersten Saison-Dreier ein. Hier gibt's die Stimmen zur Partie in der Lausitz.
Heiko Vogel: „Erstmal muss ich mit einem großen Kompliment anfangen. Nicht an meine Mannschaft, sondern an Energie Cottbus, die ich als Zugewinn für die 2. Bundesliga sehe. Heute haben sie etwas Pech gehabt. Meine Jungs haben nicht das beste Spiel gemacht, aber waren sehr reif und haben zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht. Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, machen mit dem Pausenpfiff das 1:1 und direkt nach der Pause das 2:1. Direkt im Gegenzug an das 2:2 erzielen wir das 3:2. Kompliment an Cottbus. Sie haben es uns, wie erwartet, schwer gemacht. Es freut mich ungemein für meine Mannschaft. Das sind die Spiele, die man schlussendlich ziehen muss und der heutige Sieg könnte ein Katalysator sein für die nächsten Spiele. Wir hatten einen Umbruch, alles ist noch ein bisschen fragil. Das Einzige, was gegen Fragilität hilft, sind Siege. Und den haben wir heute geholt.“
Claus-Dieter Wollitz: „Wir sind für die Niederlage hauptverantwortlich, wenn man die Tore so zulässt. In der 46. Minute brauchst du den Gegner nicht in den Sechszehner kommen lassen. Wir hätten zuvor höher führen können, ja müssen, wenn du in der Spielkontrolle vieles, fast alles richtig machst. Dann kommst du aus der Halbzeit, schlechter geht’s nicht. Dann machst du das 2:2. Danach sollte man anders verteidigen. Das 4:2 ist dann das i-Tüpfelchen. Wir haben dann zu spät das 3:4 gemacht und verloren, uns die Niederlage selbst eingebrockt. Wir haben uns heute nicht belohnt. Heiko, euch eine gute Heimfahrt und viel Erfolg in den kommenden Wochen.“
Sehr wichtig für alle Beteiligten.
Felix Klaus: „Dieser Sieg ist sehr wichtig für alle Beteiligten. Die letzten drei Wochen haben wir einen guten Ball gespielt und uns nicht belohnt und deshalb haben wir uns das Glück heute als Mannschaft vielleicht auch ein bisschen erarbeitet. Wir spielen nach vorne Fußball, jeder hat seine Chancen. Shinta hat den Elfmeter Weltklasse rausgeholt, Ole sein erstes Tor gemacht. Auch wenn ich letzte Woche einen Elfmeter verschossen habe, war ich mir relativ sicher, dass ich den heute reinhaue. Ich denke, ich habe einen guten Lauf – und dann musst du auch wieder ran. Jetzt wird es einfach nur guttun, fünf Stunden heimzufahren und die drei Punkte dabei zu haben.“
Wir sind überglücklich.
Ole Pohlmann: „Der Sieg heute ist sehr wichtig und natürlich ein unbeschreibliches Gefühl, nach all dem Aufwand, den wir betrieben haben. Ich glaube, wir haben in vielen Spielen gezeigt, was wir können, haben viele Chancen herausgespielt und heute hats dann geklappt, auch wenn wir in der ersten Halbzeit nicht den Fußball gespielt haben, den wir uns vorstellen. Cottbus hat ein bisschen besser ins Spiel gefunden, aber am Ende zählen die drei Punkte. Wir sind überglücklich. Man weiß natürlich, wenn man hier hinkommt, dass das Stadion eine gewisse Wucht mitbringt. Cottbus hatte am Anfang auch große Energie, wir mussten damit zurechtkommen, haben dann per Elfmeter kurz vor der Halbzeit noch ein Tor gemacht, was uns dann ins Spiel geholt hat. Wir haben uns reingebissen und drei Punkte mit nach Hause genommen. Ich bin zudem überglücklich, getroffen zu haben. Ich versuche immer ein Tor oder eine Vorlage zu machen, um der Mannschaft zu helfen.“
