"In vielen Dingen zu unpräzise"

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Stimmen zu #KSCSGF

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH kassiert in Karlsruhe zwei späte Gegentreffer und fährt nach einer 1:3-Niederlage ohne Zählbares nach Hause. Hier gibt's die Stimmen zum Spiel.

Heiko Vogel: "Ich beginne mit einem Glückwunsch zum Sieg. Man kann sich leider nicht immer aussuchen, wie man verliert. Heute war es eine relativ bittere Niederlage, aufgrund dessen, dass wir in der Nachspielzeit das 1:2 fangen. Danach war's schwierig, das noch aufzuholen. Explizit in der ersten Halbzeit, nachdem wir 1:0 in Führung gegangen sind, war ich nicht ganz zufrieden, weil wir sehr fahrlässig im Ballbesitz waren und den Gegner noch mehr in die Bredouille hätten bringen können. Das ist uns nicht gelungen, da waren wir in vielen Dingen zu unpräzise. Die zweite Halbzeit ging nicht gut los für uns mit dem 1:1, das war ein Weckruf. Danach waren wir aktiver. Auch in der zweiten Halbzeit haben die Zuschauer ein sehr gutes Zweitligaspiel gesehen, es war sehr unterhaltsam auf beiden Seiten. Schade ist dann das falsche Wort. Ich könnte kotzen, dass wir verloren haben. Es ist so, wir hatten in den letzten beiden Spielen das Wettkampfglück auf unserer Seite, heute dann halt nicht. Das ist die zweite Liga. Wir fahren jetzt mit Null Punkten nachhause und machen weiter. Einige fahren zu ihren Nationalmannschaften, wir hoffen, dass alle gesund wieder kommen. Ich bin stolz auf die Mannschaft, was wir in den letzten Wochen erreicht haben, nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise."

Christian Eichner: "Danke für die Glückwünsche. Ich kann alles nur bestätigen. Man darf auf Fürth stolz sein, was da alle Beteiligten mit auf den Weg gebracht haben. Ich bin überzeugt, dass ihr weitere Punkte holen werdet. Das zweite, was ich aufgreifen möchte: das Publikum. 0:3 in Kaiserslautern, 0:1 durch einen ähnlichen Fehler wie schon öfter in den letzten Wochen. Dass uns dann so eine Unterstützung zuteil wird, ist schwierig in Worte zu fassen. Heute war es zäh in der ersten Halbzeit. Wir bekommen zwei Nackenschläge durch das 0:1 und die Verletzung von Lilian Egloff. Davon mussten wir uns erholen. Wir haben an der einen oder anderen Stelle davon profitiert, dass Fürth manche Dinge nicht so gut zu Ende gespielt hat. Mit dem gut herausgespielten 1:1 legen wir dann den Grundstein. Die Fürther sind danach stabil geblieben. Je länger die zweite Hälfte lief, desto mehr habe ich den Druck gespürt. Keine Mannschaft wollte verlieren, beide wollten gewinnen. Am Ende ist es dann zweite Liga. Ein Freistoß, den du so nicht trainierst, entscheidet das Spiel."

Es war die Summe an Fehlern.

Jan Elvedi: "Wir haben etwas zu viele Fehler gemacht. Auch die Chancen, die wir hatten, hätten wir besser ausspielen können. Dass der KSC in der vordersten Reihe Qualität hat, haben wir heute wieder gesehen. Wir haben gut dagegen gehalten, darum ist es umso bitterer, dass wir in der Nachspielzeit die Gegentore bekommen. Wir hatten immer wieder Probleme bei Flanken, das haben wir nicht so richtig geregelt bekommen, das müssen wir natürlich besser hinbekommen. Es war die Summe an Fehlern, wo man gemerkt hat, wir haben nicht mehr so richtig ins Spiel gefunden. Aber dann musst du diesen Punkt mit allem, was du hast, verteidigen. Das ist uns nicht gelungen. Wir haben übernächste Woche wieder die Chance, es besser zu machen. Wir wissen, worum es geht und nächstes Spiel geht’s wieder darum, alles dranzusetzen, uns weiter da unten rauszuboxen."

Heute war mehr drin.

Dennis Srbeny: "Wir machen eigentlich ein gutes Spiel. Wenn wir in der ersten Halbzeit unsere Ballbesitzphasen besser ausspielen, dann können wir vielleicht auch schon höher führen. Wir hatten dann zu viele Ballverluste und haben uns zu sehr in die Defensive reindrängen lassen. Es ist extrem bitter, heute das Spiel so zu verlieren. Ich finde, es war ein klassisches Unentschieden-Spiel. Jetzt geht es in die Länderspielpause, die müssen wir gut nutzen: Durchatmen, aber auch das Spiel klar analysieren, weil ich glaube, dass heute mehr drin war. Übernächste Woche haben wir das nächste Spiel gegen ein Spitzenteam, und dann wollen wir da zuhause wieder unsere Punkte holen."

Es gibt solche Spiele.

Noel Futkeu: "Sehr bitter. Wir hatten uns einiges vorgenommen für dieses Spiel. Wir kommen sehr gut rein und nehmen das 1:0 mit in die Halbzeit. Wir hatten uns in der Halbzeit auch gesagt, dass wir zu Beginn der zweiten Halbzeit hellwach sein und dagegen halten müssen. Und dann bekommen wir schnell das Gegentor, sind danach aber wieder gut im Spiel. Da hatte ich dann das Gefühl, wenn hier eine Mannschaft das 2:1 macht, dass wir das sind. Dann schlucken wir ein Standardtor und kriegen noch das 1:3, weil wir aufmachen, und sind heute dann der Verlierer. Die letzten Wochen haben wir sehr wenig Gegentore bekommen und heute haben wir eigentlich auch gut gegen den Ball gearbeitet, aber es gibt so Spiele. Wir haben jetzt in den letzten fünf Spielen drei gewonnen, ein Unentschieden, heute verloren. Wir hatten jetzt eine gute Phase, wir müssen jetzt weitermachen."