Wahnsinnsspiel im Ronhof
Die SPVGG GREUTHER FÜRTH gewinnt gegen Fortuna Düsseldorf hochverdient 3:0 und rettet sich in die Relegation. Die Treffer von Felix Klaus (2) und Noel Futkeu fielen allesamt vor der Pause. Sie reichten der Spielvereinigung nach einer insgesamt sehr guten Vorstellung zum Erreichen der Relegationsspiele.
Spiele wie dieses nehmen oft eine besondere Eigendynamik an. So auch im Ronhof: Der erste Schuss aus der Drehung von Felix Klaus titschte an den Innenpfosten und von dort aus ins Tor. Und schon stand es nach noch nicht einmal zwei Minuten 1:0.

Beflügeltes Kleeblatt legt nach
Zwar hatte Shinta Appelkamp nach fünf Minuten eine gute Schusschance, zielte aber aus 17 Metern links daneben. Das Kleeblatt war aber sichtlich beflügelt und war in der achten Minute schon wieder vor dem gegnerischen Tor. Klaus gab nach innen, wo Sayfallah Ltaief frei aus elf Metern einen Gegenspieler anschoss.
In der 16. Minute passte Jan Elvedi bei einem Konter gut auf. Der Ball kam zu Branimir Hrgota, der sofort Klaus bediente. Der lief rechts auf und davon und flankte. Elias Egouli lief dazwischen und fälschte die Kugel zum 2:0 ins eigene Tor zum 2:0 ab (16.).

Nun wurden die Gäste sichtlich nervös, das Kleeblatt wirkte klar besser. In der 34. Minute war es wieder Klaus, der aus spitzem Winkel an Kastenmeier scheiterte. Zwei Minuten darauf gab er dann eine Flanke nach innen, die an den langen Pfosten abgefälscht wurde. Dort war Noel Futkeu durchgelaufen und köpfte aus kurzer Distanz zum 3:0 ein.

Bei Kontern immer wieder gefährlich
Während die Düsseldorfer nach vorne kaum Gefahr brachten, hatte das Kleeblatt bei Kontern durch Futkeu und Ltaief noch weitere Gelegenheiten. Dann war Pause.
Die Gäste gingen mit offensiven Auswechslungen ins Spiel und näherten sich durch Christian Rasmussen zwei Mal dem Tor, er zielte aber in der 49. und 53. Minute daneben.

In der 62. Minute war es Appelkamp, der aus schrägem Winkel schoss, Silas Prüfrock hielt aber sicher. Zwei Minuten darauf entschied Schiedsrichter Harm Osmers auf Strafstoß nach Foul an Hrgota, doch der VAR hatte den Kapitän zuvor im Abseits gesehen.
VAR nimmt 4:0 zurück
Nach 69 Minuten bekam Klaus auf halbrechts den Ball, er versuchte es mit einem Schuss aufs kurze Eck, doch die Kugel landete am Außennetz. Rasmussen war es dann auf der anderen Seite, der wieder einmal aus guter Position drüber zielte (72.).

In der 73. Minute gab Jannik Dehm den Ball nach innen, Futkeu stocherte die Kugel ins Netz. Wieder hatte der VAR ein Abseits gesehen, das aber mit bloßem Auge nicht zu sehen war.
Sechs Minuten Nachspielzeit überstanden
Die beiden Nackenschläge putschten das Kleeblatt weiter auf, die vielen verzweifelten langen Schläge der Düsseldorfer konnten die Fürther wegköpfen, was durchkam, packte sich der aufmerksame Prüfrock. Nach über sechs Minuten Nachspielzeit war dann Schluss, das Kleeblatt jubelte, die Fortuna muss runter.
Statistiken
SPVGG GREUTHER FÜRTH: Prüfrock - Dehm, Elvedi, Ziereis, Itter (89. Bjarnason) - Will - Klaus, Hrgota, Srbeny (61. Arifi), Ltaief (66. Münz) - Futkeu
Fortuna Düsseldorf: Kastenmeier - Lunddal (46. Rasmussen), Oberdorf, Egouli, Lenz (82. Daland) - Alexandropoulos (46. Tanaka), Breithaupt, Appelkamp - Iyoha, Suso (46. Paulina), Ljubicic
Tore: 1:0 Klaus (2.) 2:0 Klaus (16.) 3:0 Futkeu (36.)
