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Bielefeld im Kleeblatt-Check

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Die SPVGG GREUTHER FÜRTH empfängt am Freitagabend den DSC Arminia Bielefeld. Anstoß der Flutlichtpartie ist um 18.30 Uhr im Sportpark Ronhof | Thomas Sommer. Der Kleeblatt-Check liefert Euch alle wichtigen Infos zum Gegner.

Formcheck:

Aktuell befindet sich Arminia Bielefeld mit 27 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Arminen blieben zuletzt erstmals in dieser Saison vier Zweitligaspiele in Folge ungeschlagen. Gegen Kiel (2:2) und Dresden (1:1) konnten sie jeweils ein Unentschieden erzielen. Im Spiel gegen Braunschweig konnte der DSC dann aber mit einem 3:2 den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren. Zuletzt punkteten die Ostwestfalen in Magdeburg dreifach durch einen 2:0-Sieg. 

3 Fakten:

Die zweitmeisten Kopfballtore: Arminia Bielefeld traf bislang acht Mal mit dem Kopf, einzig Paderborn war öfter per Kopfball erfolgreich.

Läuferisch viel unterwegs: Die Arminen legen im Durchschnitt 122,6 Kilometer pro Partie zurück, einzig Kiel läuft mehr. Zudem absolviert Bielefeld durchschnittlich 747 intensive Läufe pro Partie und damit die meisten in der 2. Bundesliga.

Schwächste Zweikampf-Bilanz: Hinsichtlich der Zweikämpfe ist noch Luft nach oben, denn die Schwarz-Weiß-Blauen gewannen nur 48 Prozent der Zweikämpfe. Das ist der niedrigste Wert im Ligabetrieb. 

Schon gewusst?

Eine Serie, die aus Fürther Sicht gerne fortgesetzt werden darf: Insgesamt ist das Kleeblatt gegen die Ostwestfalen seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis). Die letzte Niederlage gegen die Arminen musste die Spielvereinigung im Februar 2020 hinnehmen.

Spieler im Fokus: Joel Grodowski

Der 28-jährige Stürmer wechselte im Januar 2025 von Preußen Münster zur Arminia. Vorher spielte er unter anderem bei Bradford City und dem SC Verl. In der laufenden Saison stand der Linksfuß bislang in 20 von 22 Liga-Spielen sowie in zwei Pokalspielen auf dem Platz.

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Joel Grodowski im Zweikampf mit Philipp Ziereis im Hinrundenspiel.

Der Angreifer traf im Ligabetrieb bereits acht Mal für die Arminen und bereitete zwei weitere Tore vor. Damit ist er der beste Scorer der Ostwestfalen. Besonders gerne trifft die Nummer 11 des DSC vom Elfmeterpunkt. Er verwandelte bislang vier Elfmeter in dieser Saison und damit die meisten in der 2. Liga.

Wiedersehen im Ronhof

Am Freitag kehrt mit Maximilian Bauer ein Ex-Fürther an seine alte Spielstätte zurück, wo er den Sprung aus dem Nachwuchs in den Profifußball schaffte. Von 2014 bis 2022 trug der gebürtige Niederbayer das Trikot der Spielvereinigung. Als 18-Jähriger debütierte er bei den Kleeblatt-Profis und war Leistungsträger beim Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2021. Insgesamt bestritt er im weiß-grünen Trikot 26 Bundesligapartien und 44 Spiele in der 2. Bundesliga. Derzeit ist der Innenverteidiger vom FC Augsburg an die Bielefelder Alm verliehen, laut Transfermarkt hat der DSC eine Kaufpflicht bei erreichtem Klassenerhalt.

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Maximilian Bauer im Kleeblatt-Outfit im Jahr 2022.

Stimmen zum Spiel:

DSC-Cheftrainer Mitch Kniat vor der Partie gegen das Kleeblatt: "Fürth hat immer noch die gleichen Stärken wie im Hinspiel. Ich glaube, wenn du Futkeu und Hrgota unter Kontrolle hast, dann kannst du Fürth auch kontrollieren. Wir wollen jetzt im Rückspiel einiges besser machen. Es hat sich auch einiges geändert, es gibt einen neuen Trainer und eine bisschen andere Spielidee als noch im Hinspiel. Trotzdem müssen wir, wie immer, den Fokus auf uns legen. Wir haben jetzt gute Partien gezeigt und wollen die gute Leistung auch am Freitag zeigen."

Personal:

Kniat muss am Freitag auf diese Spieler verzichten: Joel Felix (Schulterverletzung), Leon Schneider (Knieprobleme) und Felix Hagmann (Zahn-OP).