Kopfballstarke Störche

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Holstein Kiel im Kleeblatt-Check

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Am Sonntag empfängt die SPVGG GREUTHER FÜRTH Holstein Kiel. Im Kleeblatt-Check gibt's alle wichtigen Infos zum kommenden Gegner.

Form:

Nachdem die Saison für Holstein Kiel mit fünf Punkteteilungen und drei Niederlagen alles andere als optimal begonnen hatte und die Störche vor dem vergangenen Spieltag mit gerade einmal fünf Punkten noch auf dem 18. Tabellenplatz standen, gelang nun der langersehnte Befreiungsschlag. Mit einem überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen Dynamo Dresden feierte der Bundesliga-Absteiger den ersten Saisonsieg und sprang direkt auf Rang 13. Unter der Woche tankte man weiteres Selbstvertrauen im DFB-Pokal. Dort konnten sie die TSG Hoffenheim niederringen, mussten dafür aber über die volle Distanz bis uns Elfmeterschießen gehen. Mit ordentlich Rückenwind reisen die Störche damit nun zum Auswärtsspiel nach Fürth. Dort wartet mit dem Kleeblatt ein direkter Tabellennachbar, der lediglich einen Platz vor den Kielern steht.

Faktencheck

Flankenstark: Holstein Kiel ist das gefährlichste Team der 2. Bundesliga über Flanken. Insgesamt fünf Tore erzielten die Störche nach Hereingaben aus dem Spiel.  
Kopfballstärke: Auch in der Luft gehört Kiel zu den besten Teams der Liga. Mit vier Kopfballtoren trafen bislang nur zwei Mannschaften häufiger. 
Auswärtsschwäche: In den vergangenen drei Auswärtsspielen blieb Holstein Kiel jeweils ohne eigenen Treffer. Diese Offensivflaute gilt es für das Kleeblatt auszunutzen.

Spieler im Fokus

Phil Harres ist aktuell der torgefährlichste Spieler und zugleich beste Vorlagengeber der Kieler. Mit fünf Treffern und drei Assists kommt der Angreifer in dieser Saison bereits auf acht Scorerpunkte und ist damit an einem Großteil der Kieler Offensivaktionen direkt beteiligt. Auch beim jüngsten 3:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden stellte Harres seine Qualitäten unter Beweis: Er bereitete den Führungstreffer zum 1:0 vor und setzte mit seinem Kopfballtor zum 3:0 den Schlusspunkt.

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Personal 

Holstein Kiel muss auf sechs Spieler verzichten. Taisei Abe (Rücken-OP), Hamza Muqaj (Knieverletzung) und Sebastian Schonlau (Oberschenkelverletzung) fallen verletzungsbedingt aus. Lasse Rosenboom (Aufbautraining nach Syndesmoseriss) und Frederik Roslyng (Reha nach Meniskus-OP) arbeiten an ihrem Comeback. Zudem steht Steven Skrzybski aufgrund einer Belastungsreaktion nicht zur Verfügung.