Kleeblatt am Sonntag in Berlin
Am Sonntag ist das Kleeblatt auswärts bei Hertha BSC gefordert. Vor der Partie in der Hauptstadt richtet Cheftrainer Heiko Vogel den Blick klar nach vorne – mit Fokus auf die eigene Leistung und Vertrauen in seine Mannschaft.
Nach dem Remis im Derby geht es für die SPVGG GREUTHER FÜRTH in Berlin weiter. Die Ausgangslage ist bekannt, die Zielsetzung ebenso. „Wir haben schon die letzten 17 Spiele gewinnen wollen, müssen und sollen. Wir wissen, in welcher Situation wir stecken“, sagt Heiko Vogel.
Für mich spielt die Beziehung eine Rolle – und die ist völlig intakt
Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei der Hertha wurde Vogel auch auf Kapitän Branimir Hrgota angesprochen, der die Spielvereinigung im Sommer nach sieben Jahren verlassen wird. Für den 50-Jährigen ist das Thema vor dem Auswärtsspiel bei der Hertha aber keines, das die Vorbereitung beeinflusst. „Für mich spielt die Beziehung, die Brane und ich haben, eine Rolle – und die ist völlig intakt“, betont der Kleeblatt-Coach. An Hrgotas Rolle ändere sich nichts: „Er wird die Mannschaft auch in den restlichen Spielen als Kapitän anführen.“

Personallage: Hoffnung bei Jannik Dehm
Personell gibt es vor dem Spiel noch ein Fragezeichen. Jannik Dehm musste im Derby nach 75 Minuten mit einer Verletzung am Zeh runter, es besteht aber Zuversicht, dass es für Sonntag reicht. „Wir haben eine berechtigte Hoffnung, dass er spielen kann“, sagt Vogel. Ansonsten hat sich die personelle Situation im Vergleich zum vergangenen Wochenende nicht verändert.

Zwei Spitzen oder zwei Sechser?
Die taktische Ausrichtung ist noch nicht final entschieden. Eine Option wäre, wie zuletzt gegen Nürnberg wieder mit zwei Angreifern zu beginnen. Vogel weiß aber um die Balance, die es dabei zu finden gilt: Für eine zweite Spitze auf einen zweiten Sechser zu verzichten, könne zulasten der defensiven Stabilität gehen. „Man muss immer schauen, was einem wichtiger ist.“ Die endgültige Entscheidung soll erst nach den letzten Eindrücken fallen.

Hertha als Wundertüte
Mit Hertha BSC wartet ein Gegner, der aus Vogels Sicht schwer einzuordnen ist. „Es ist ein bisschen eine Wundertüte“, sagt der Kleeblatt-Coach. Entscheidend sei für ihn aber ohnehin die eigene Herangehensweise: „Ich kann nicht genau sagen, was uns da erwarten wird. Schlussendlich ist es mir aber zweitrangig, weil ich auf meine Mannschaft vertraue und wir unsere Herangehensweise wählen – und die ist unabhängig davon, was die Hertha aufs Parkett bringt.“
1.000 Kleeblatt-Fans im Rücken
Mit diesem Vertrauen reist das Kleeblatt nach Berlin – fokussiert auf die eigene Leistung und mit dem klaren Ziel, auswärts etwas mitzunehmen. Unterstützt werden die Fürther in der Hauptstadt von über 1.000 Kleeblatt-Fans, die ihre Mannschaft wieder lautstark nach vorne peitschen werden.

