Relegations-Rückspiel im Ronhof
Am Dienstagabend (20:30 Uhr) trifft die SPVGG GREUTHER FÜRTH erneut auf Rot-Weiß Essen.
Im Relegations-Rückspiel gegen Rot-Weiß Essen will das Kleeblatt den Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen. Die Partie ist ausverkauft, eine Tageskasse wird es nicht geben. Personell bleibt die Lage im Vergleich zum Hinspiel unverändert: Lukas Reich und Marco John stehen nicht zur Verfügung, bei Reno Münz (muskuläre Probleme) wird kurzfristig entschieden.
Nur ist ein Tor morgen die Egalisation.
Sportlich ist die Aufgabe eindeutig. Rot-Weiß Essen geht mit einem Tor Vorsprung in das Rückspiel, das Kleeblatt braucht also mindestens einen Treffer, um das Duell wieder auszugleichen. Vogel betonte: „Wir wissen alle, um was es geht.“
Der Kleeblatt-Coach sieht in dieser klaren Ausgangslage auch eine Chance für seine Mannschaft: „Wir hätten so oder so ein Tor schießen müssen, nur ist ein Tor morgen die Egalisation. Das heißt, danach geht es bei 0:0 weiter und das aber bei uns zu Hause.“
Aus dem Hinspiel hat das Trainerteam seine Schlüsse gezogen. Vogel machte deutlich, dass das Kleeblatt im Rückspiel offensiv mehr Torgefahr entwickeln muss. „Es gab ja ein paar Punkte, warum wir am Freitag zu wenig Torgefahr in Summe ausgestrahlt haben und die haben wir natürlich klar angesprochen“, erklärte er.
Anspannung als Mittel zur Wachsamkeit
Neben den fußballerischen Themen spielt vor dem Rückspiel auch der Kopf eine große Rolle. Vogel will die richtige Balance aus Ruhe und Anspannung sehen. „Wenn man eine gewisse Nervosität, eine gewisse Anspannung bis morgen nicht aufgebaut hat, dann ist man völlig fehl am Platz“, sagte der 49-Jährige. „Das gilt für meine Spieler, als auch für mich als Trainer.“
Ein Mittel, um extrem wachsam zu sein.
Diese Anspannung sei für Vogel nichts Negatives, sondern Teil der Vorbereitung auf ein solches Spiel: „Anspannung ist dann auch immer so ein Mittel, um auch extrem wachsam zu sein.“ Entscheidend sei der Zeitpunkt: „Deswegen gilt es, nicht zu viel, zu früh angespannt zu sein, aber wenn es dann Richtung Spiel geht, gehört Anspannung dazu.“
Unsere Fans stehen bedingungslos hinter der Mannschaft.
Ein entscheidender Faktor soll am morgigen Abend die Unterstützung im eigenen Stadion werden. Vogel verwies auf die Heimstärke und die besondere Atmosphäre: „Unser Stadion kann extrem laut sein. Unsere Fans stehen bedingungslos hinter der Mannschaft.“
Sie haben die Fähigkeit, eine Superpower zu sein.
Für den Cheftrainer ist der Support von den Rängen ein wichtiger Baustein. „Sie haben die Fähigkeit, eine Superpower zu sein mit ihrer Unterstützung“, sagte Vogel über die Kleeblatt-Fans. Aus dem Umfeld habe Vogel in den vergangenen Tagen vor allem Unterstützung und Vorfreude wahrgenommen. „Es ist viel Zuspruch und viel Vorfreude“, sagte der Kleeblatt-Coach. Vogel selbst blickt mit klarer Haltung auf den morgigen Abend: „Ich freue mich morgen, dass wir so ein Spiel zu Hause bestreiten dürfen.“

