Schnelles Wiedersehen im Ruhrpott

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Der VfL Bochum im Kleeblatt-Check

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Knapp 3 Wochen nach der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal trifft die SPVGG GREUTHER FÜRTH am Samstag, 12. September (13 Uhr) erneut auf den VfL Bochum. Diesmal findet das Duell aber im Bochumer Ruhrstadion statt. Alle Infos zum kommenden Gegner gibt´s hier im Kleeblatt-Check.

Saisonauftakt:

Der Saisonstart der Bochumer lässt sich vor allem als torarm beschreiben. Auf die 0:1-Auftaktniederlage gegen die Hertha folgte ein 1:0-Auswärtssieg in Braunschweig. Anschließend setzte es zuhause gegen Aufsteiger VfL Osnabrück eine 0:1-Niederlage. Dank des 2:1-Siegs gegen Dresden in der vergangenen Woche belegt der VfL Bochum vor dem 5. Spieltag nun aber Tabellenplatz 6 in der 2. Bundesliga. 

Erst vor knapp drei Wochen fand das letzte Aufeinandertreffen des Kleeblatts mit den Bochumern im Sportpark Ronhof I Thomas Sommer statt. Dieses konnte der VfL knapp mit 2:1 für sich entscheiden.

Faktencheck:

Starke Defensive: Mit nur drei Gegentreffern stellt der VfL Bochum derzeit die zweitstärkste Defensive der Liga. Nur der 1. FC Kaiserslautern hat bisher noch weniger Gegentore bekommen (1).

Angstgegner?: Die letzten 6 Pflichtspiele gegen das Kleeblatt konnte der VfL allesamt für sich entscheiden.

Schwächen im Abschluss: Nur jeder 19. Torschuss der Bochumer landete im Tor. Damit stellt der VfL die zweitschwächste Trefferquote der Liga.

Wiedersehen mit zwei Ex-Spielern:

Im Kader des VfL Bochum befinden sich auch zwei Spieler mit Kleeblatt-Vergangenheit. Linksverteidiger Maximilian Wittek spielte zwischen 2017 und 2020 für die SPVGG GREUTHER FÜRTH und erzielte 5 Tore in 88 Pflichtspielen, bevor er in die Niederlande zu Vitesse Arnheim wechselte.

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Maximilian Wittek 2020 in einem Ligaspiel fürs Kleeblatt.

Auch Philipp Hofmann war kurzzeitig beim Kleeblatt unter Vertrag. Zur Saison 2017/18 wechselte der Stürmer nach Fürth, verließ den Verein aber nach 3 Toren in 11 Pflichtspieleinsätzen zur Winterpause wieder und wechselte nach Braunschweig.

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Philipp Hofmann während seiner Zeit beim Kleeblatt.

Spieler im Fokus: Koji Miyoshi

Topscorer des VfL Bochum in der Liga ist nach seinem starken Auftritt gegen Dynamo Dresden Koji Miyoshi. Der Japaner erzielte beim 2:1-Auswärtssieg einen Doppelpack und war dank seiner Vorlage beim 1:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig am zweiten Spieltag an allen drei bisherigen Bochumer Saisontoren beteiligt. 

Der 29-Jährige bringt reichlich Erfahrung aus Europa League, Bundesliga und Spielen für die japanische Nationalmannschaft mit, mit der er 2019 sogar als Gastmannschaft an der Copa América teilnahm. Die Japaner schieden allerdings in der Vorrunde aus.

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Koji Miyoshi im Zweikampf mit Luca Itter während des DFB-Pokalspiels im August.

Personal:

Bochums Trainer Uwe Rösler muss im Spiel gegen das Kleeblatt verletzungsbedingt auf Babis Drakas, Jean-Manuel Mbom, Enis Cokaj und Philipp Strompf verzichten.

Stimme zum Spiel: 

Rösler erwartet ein ähnliches Spiel wie im Pokal vor drei Wochen. Der 57-Jährige lobt Torhütertalent Florian Hellstern und hebt seine taktische Rolle im Spiel der SPVGG GREUTHER FÜRTH hervor: "Der Torwart hat einen langen Schlag, sie haben viel Ballbesitz in der eigenen Hälfte. Sie wollen, dass man ihren Torwart presst." In dieser Taktik sieht er aber auch die Chance für Umschaltmöglichkeiten: "Da sind die Räume groß für uns."