Daniel Meyer über den Sommer beim Kleeblatt
Sport-Geschäftsführer Daniel Meyer spricht über kurze Nächte, die Kaderplanung des Kleeblatts und die Entwicklung der neu formierten Mannschaft vor dem Saisonstart.
Daniel Meyers Nächte werden wieder etwas länger. "Es wird ein bisschen besser im Moment. Ich habe mit fünf bis sechs Stunden gestartet, mittlerweile ist es ein bisschen mehr“, erzählt der neue Sport-Geschäftsführer der SPVGG GREUTHER FÜRTH mit einem Schmunzeln und ergänzt: „Je nachdem, ob wir doch noch abends einen Transfer anschieben müssen, aber meistens komme ich mittlerweile doch vor 22 Uhr aus dem Büro.“
An der Kronacher Hard gab es in diesem Sommer viel zu tun, der personelle Umbruch beim Kleeblatt ist groß. Seinen ersten Wochen in der Verantwortung bei der Spielvereinigung würde Meyer die Überschrift „wilde Fahrt“ geben.
Stabile Achse als oberste Priorität
Der 46-jährige gebürtige Hallenser erklärt: „Es war schon ziemlich Druck drauf. Nach den ganzen Abgängen war es wichtig, dass wir relativ schnell eine stabile Mannschaft zusammenbekommen. Es ist schon ungewöhnlich, dass so viele wichtige Eckpfeiler eine Mannschaft verlassen.“
Bei der Kaderplanung war es Meyer wichtig, „erstmal eine stabile Achse zu bauen“. Nach den jüngsten Verpflichtungen von Krisztián Keresztes und Mika Wallentowitz sieht Meyer den Kader nun auch auf einem guten Stand. „Jetzt kann es losgehen“, sagt er.
Wenige Experimente
In den Vorbereitungsspielen wurde bei der Spielvereinigung wenig experimentiert. „Wir haben versucht, die erste Elf, sofern sie schon da war, auf den Platz zu bringen. Ich finde schon, dass eine Entwicklung erkennbar ist über die kurze Zeit, dass die Jungs sich finden.“
Trotz des Umbruchs blickt Meyer guter Dinge auf den Saisonstart. „Es wird ein paar Rückschläge geben. Aber ich bin optimistisch, dass wir weitestgehend eingespielt nach Hamburg fahren.“
